Wetterinformationen aus Premenreuth

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Warnmeldungserklärung

 

Glätte

 
Glätte entsteht durch Überfrieren oder Gefrieren von Wasser oder Schnee auf den Straßen. Auch festgefahrener Schnee, Schneematsch und Reif führen zu Straßenglätte. Besonders gefährlich ist Glatteis (oder Blitzeis), das entsteht, wenn Regen oder Sprühregen auf einen gefrorenen Boden fällt. Glätte führt immer zu Behinderungen des Straßenverkehrs, wobei diese um so massiver sind, je verbreiteter die Erscheinung auftritt oder wenn zwar räumlich eng begrenzt eine Region mit hoher Verkehrsdichte betroffen ist. Besonders bei Glatteis ist auch der Schienenverkehr von den Beeinträchtigungen betroffen. Ist Straßenglätte vorhergesagt, sollten Sie ihre Fahrweise entsprechend anpassen. Wird vor Glatteis gewarnt, sollten Sie keine Fahrten mit dem Auto unternehmen und nach Möglichkeit das Haus nicht verlassen.
 

Gewitter

 
Gewitter bieten meist außer dem Blitzschlag je nach Stärke eine ganze Reihe möglicher Gefahren, die kombiniert auftreten. Neben den Sturm- und Orkanböen können dies Hagel und Starkregen sein. Hier soll nur auf die Gefährdungen durch Blitzschlag eingegangen werden, die anderen möglichen Gefahren sind unter dem jeweiligen Wetterelement beschrieben.
 

Blitzschlag

 
Direkter Blitzschlag kann Brände auslösen. Außerdem erzeugt Blitzschlag Überspannungsstöße, die zu erheblichen Schäden an elektronischen Geräten führen. Tritt ein Gewitter auf, sollte man in Gebäuden oder in einem Kraftfahrzeug Schutz suchen. Bleiben Sie fern von Fenstern und vermeiden Sie Telefongespräche. Nehmen Sie alle elektrischen Geräte vom Netz. Sind die Wasserleitungen des Gebäudes nicht ordnungsgemäß geerdet, dann nehmen Sie während eines Gewitters kein Bad oder duschen Sie nicht. Lässt sich ein Aufenthalt im Freien bei Gewitter nicht vermeiden, suchen Sie in einer Mulde Schutz, in die Sie sich mit zusammengezogenen Füßen hineinhocken. Gefährliche Orte sind einzelne Bäume und Baumgruppen, Hügel, Aussichtstürme, Masten, Metallzäune oder Gitter. Bei Gewitter nicht im Freien baden oder mit einem Boot auf Gewässern fahren. Werden Sie beim Sporttreiben vom Gewitter überrascht, suchen Sie möglichst rasch Schutz.
 

Hagel

 
Hagel ist ein häufiger Begleiter sommerlicher Starkgewitter. Dabei richtet der Hagel um so mehr Schäden an, je größer die Hagelkörner sind. Neben Sachschäden sowie Schäden an landwirtschaftlichen Kulturen können Hagelkörner auch bei Menschen erhebliche Verletzungen hervorrufen. Vermeiden Sie deshalb bei Hagel jeden Aufenthalt im Freien. Schließen Sie alle Fenster, Türen und Dachluken. Stellen Sie Fahrzeuge unter (in Garagen, unter Brücken u.ä.). Schäden am Fahrzeug lassen sich dadurch verringern, dass Sie es im Freien mit einer Decke oder Plane abdecken (diese muss natürlich ordentlich gegen Wegfliegen gesichert sein). Sind Sie bei Hagel mit dem Auto unterwegs und können dieses nicht vorübergehend unterstellen, richten Sie sich auf jeden Fall auf winterliche Straßenverhältnisse ein (auch im Sommer!), da die Hagelkörner je nach Größe einige Zeit zum Wegtauen benötigen. Verringern Sie die Geschwindigkeit und vergrößern Sie den Abstand zum Vorausfahrenden. Schalten Sie das Licht ein!
 

Schneefall, Schneeverwehungen

 
Schneefälle führen insbesondere im Tiefland immer wieder zu Verkehrsbeeinträchtigungen. Diese werden zum einen dadurch verursacht, dass viele Autofahrer keine Winterreifen benutzen. Verwenden Sie deshalb in der kalten Jahreszeit unbedingt Winterreifen! Zum anderen führt Schneefall zu starken Sichteinschränkungen, so dass es unbedingt erforderlich ist, den Sicherheitsabstand zu vergrößern. Schalten Sie auch am Tage bei Schneefall die Scheinwerfer ein! Verringern Sie die Geschwindigkeit! Wenn es möglich ist, vermeiden Sie bei starken Schneefällen das Autofahren. Kommt zum Schneefall auch noch Wind hinzu, führt das häufig zur Ausbildung von Verwehungen. Durch diese wird der Straßenverkehr ebenfalls beeinträchtigt. Im Extremfall kommt der Straßenverkehr zum Erliegen. Sollte sich eine Autofahrt bei solchen Bedingungen nicht vermeiden lassen, sorgen Sie dafür, dass Sie neben ausreichend gefülltem Tank im Auto warme Bekleidung und Decken mitführen sowie warme Getränke und Lebensmittel. In Gebirgslagen führen heftige Schneefälle zu Lawinen. Für Europa gibt es fünf Lawinen-Gefahrenstufen, die für die einzelnen Gebiete von den zuständigen Lawinenwarnzentralen in Zusammenarbeit mit den Wetterdiensten festgelegt werden. Informationen zu den Gefahrenstufen und zu einem den Stufen angepassten Verhalten finden Sie unter anderem beim Lawinenwarndienst Bayern .
 

Stark- und Dauerregen

 
Das Gefährliche am Regen ist nicht der Niederschlag selbst. Gefahren gehen im Zusammenhang mit Stark- und Dauerregen davon aus, wie und wo die enormen Wassermassen abfließen. Im Zusammenhang mit sommerlichem Starkregen kann es zu lokalen Überflutungen oder volllaufenden Kellern kommen (weil z.B. das städtische Kanalsystem die Regenmengen vorübergehend nicht ableiten kann). Je nach Dauer und Intensität von Dauerregen können zunächst kleine Bäche und Flüsse, später auch größere Gewässer über die Ufer treten. Talsperren, Rückhalte- und Auffangbecken laufen voll und teilweise über. Die Folge sind immer Überschwemmungen, wobei das Ausmaß der Überschwemmung nicht nur von den meteorologischen Bedingungen bestimmt wird. Hier spielen Eingriffe des Menschen in die natürlichen Gegebenheiten eine große Rolle. Es kann zum Beispiel durch Flussbegradigungen oder durch Bebauung von Auengebieten zu einem deutlich schnelleren Abfließen der Wassermassen kommen. Besonders problematisch ist bei heftigem Regen die Gefahr, die sich durch Erdrutsche oder Murenabgänge ergibt (sogenannte Massenbewegungen). Bereits an kleinen Hängen sind nach intensivem Regen Erdrutsche möglich, in Gebirgslagen treten Murenabgänge und große Erdrutsche auf. Dabei ist der Regen meist nur noch der letzte Auslöser. Diese Vorgänge werden durch nicht meteorologische Faktoren vorbereitet (z.B. geologische Gegebenheiten, Abholzung von Hängen usw.). Massenbewegungen sind nicht nur direkt eine Gefahr für Menschen sondern auch indirekt, weil sie durch Masseneinbringung in Seen oder Speicher Flutwellen erzeugen oder Flüsse abriegeln, die später diesen Riegel aufbrechen. Bei Ankündigung kräftigen Regens schließen Sie Fenster, Türen und Dachluken im Haus.
 

Sturm und Orkan

 
Bei Sturm und Orkan mit anhaltend hoher Windgeschwindigkeit sind vor allem der Winddruck sowie die darauf noch aufsetzenden höheren Böen problematisch. Dächer oder Teile davon können abgedeckt, Bäume, Strommasten, Antennen u.ä. von der Gewalt des Windes geknickt werden. Gegenstände, die dem Wind eine große Angriffsfläche bieten (wie z.B. Markisen, Partyzelte, Sonnenschirme, leichte Überdachungen u.ä.), können durch die Böen aus ihrer Verankerung gelöst werden. Kraftfahrer kennen das Problem des heftig einsetzenden seitlichen Schiebens beim Verlassen eines Waldstückes, eines Tunnels oder einer windgeschützten Lage. An Küsten und großen Gewässern wirbelt der Wind enorme Wassermengen auf, die in Brechern einen Druck von mehreren Tonnen pro Quadratmeter verursachen. Einige Auswirkungen von Sturm- und Orkanböen im Binnenland sind auch in der Beaufortskala beschrieben. Achtung: Die meisten Todesfälle bei Sturm werden durch herabfallende Trümmer oder herumfliegende Gegenstände verursacht. Vorbeugend sollten in regelmäßigen Abständen Dächer und Schornsteine auf lose Dachziegel oder Bleche u.ä. überprüft werden. Zusätzlich sollten in Warnsituationen Gerüste, Werbetafeln, Antennenanlagen, Markisen, Partyzelte, Abdeckplatten und –planen fest verankert und Fenster, Türen und Dachluken im Haus geschlossen sein. Fahrzeuge sind nicht in der Nähe von Häusern oder hohen Bäumen zu parken. Verlassen Sie bei Sturm die schützenden Räume nicht und schalten Sie das Radio zur weiteren Information ein. Wenn Sie sich im Freien aufhalten müssen, meiden Sie die Nähe von Gebäuden, Gerüsten, hohen Bäumen und Strommasten! Beginnen Sie die Aufräumarbeiten erst nach Ende des Sturmes. Achten Sie dabei auf ausreichenden Abstand zu möglicherweise einsturzgefährdeten Bauten sowie zu abgerissenen Stromleitungen.
 

Tauwetter

 
Tauwetter tritt auf, wenn eine vorhanden Schneedecke durch positive Temperaturen abschmilzt. Kommt zu den positiven Temperaturen noch Regen hinzu, verstärkt sich das Abtauen der Schneedecke. Dabei fließt besonders schnell viel Wasser ab, wenn der Schnee relativ feucht ist, es kräftigen Dauerregen gibt und der Boden noch gefroren oder aber gesättigt ist, so dass er kein Wasser mehr aufnehmen kann. Dadurch kann es zu Hochwasser an Bächen und Flüssen kommen (sogenannte Schmelzhochwasser). Waren Flüsse vereist und es setzt Tauwetter ein, das zu einem Aufbrechen der Eisdecke und gleichzeitigem hohen Wassereintrag in die Flüsse durch Schneeschmelze führt, spricht man von Eishochwasser. Es entsteht dadurch, dass sich die Schollen, die durch das Aufbrechen der Eisdecke entstehen, ineinander verkeilen und dadurch einen auf dem Fluss schwimmenden Staudamm bilden, der das zusätzliche Wasser der Schneeschmelze aufstaut.

[Quelle: wikipedia]

 
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